Vorbilder erleben
Jüngere Kinder orientieren sich an älteren. Ältere erklären, unterstützen und erkennen dabei, was sie selbst schon gelernt haben.
Kinder lernen unterschiedlich. Deshalb verbinden wir klare fachliche Ziele mit individuellen Lernwegen, gezielter Unterstützung und persönlicher Rückmeldung.
Unsere verbindlichen Kompetenzraster in Deutsch und Mathematik zeigen, was ein Kind bereits kann, woran es gerade arbeitet und welches Ziel als Nächstes folgt. Die fachlichen Ziele gelten für alle; unterschiedlich sein dürfen das Lerntempo, der Weg und die benötigte Unterstützung.
Die Kompetenzen sind in verständlicher „Ich kann ...“-Sprache formuliert. Lehrkräfte begleiten das Lernen mit gezielten Inputs, passenden Materialien, Beobachtung, Diagnostik und persönlicher Rückmeldung.
Lernen ist für uns kein reines Abarbeiten von Aufgaben, sondern ein Prozess, der Zeit, Beziehung und Sinn braucht. Klare Strukturen und stabile Beziehungen geben Kindern die Sicherheit, Verantwortung für den eigenen Lernweg zu übernehmen und zugleich Teil einer tragenden Gemeinschaft zu bleiben.
Hat ein Kind eine Kompetenzstufe erarbeitet und fühlt sich sicher, zeigt es in einer verbindlichen Referenzaufgabe, dass der Lernschritt wirklich beherrscht wird.
Am FGZ Sonnenstraße lernen Kinder der Jahrgänge 1 bis 4 gemeinsam in jahrgangsgemischten Lerngruppen. Seit dem Schuljahr 2025/2026 ist dies die verbindliche Organisationsform unserer Schule.
Jüngere Kinder orientieren sich an älteren. Ältere erklären, unterstützen und erkennen dabei, was sie selbst schon gelernt haben.
Individuelle Lernzeiten, gemeinsame Vorhaben und gezielte Angebote in zeitweise jahrgangs- oder leistungsbezogenen Gruppen ergänzen sich.
Die Lerngruppe kann bestehen bleiben, wenn ein Kind mehr Zeit benötigt oder eine Klasse überspringt.
Klassenräume, Flure, Bücherei, Lernzentrum, Aula, Schulgarten und Terrasse können zu Lernorten werden. Eine transparente Graduierung begleitet die Kinder vom eigenen Arbeitsplatz bis zur selbstständigen Nutzung verschiedener Bereiche.
Angelehnt an das Churer Modell entwickeln wir flexible Lernlandschaften mit Bereichen für Konzentration, Austausch, Bewegung und Rückzug. Lernwaben, offene Arbeitszonen und bewegliche Möbel schaffen Wahlmöglichkeiten. Licht, Akustik und Materialität unterstützen Ruhe, Orientierung und Sicherheit.
Größere Freiheit entsteht dort, wo ein Kind zunehmend Verantwortung für sich, sein Lernen und die Gemeinschaft übernehmen kann. Schritt für Schritt verstehen wir das gesamte Schulgebäude und den Schulhof als zusammenhängenden Lernraum.
In unserer Schulbücherei entdecken die Kinder Geschichten, Sachbücher und neue Themen. Mobile Regale, gemütliche Sitzbereiche und das Lesenest schaffen Raum zum Stöbern, Lesen, Lernen und Träumen. Die Bücherei wird im Unterricht, im Leseclub und für freie Lesezeiten genutzt.
Diagnostik begleitet unsere Kinder verbindlich durch das Schuljahr. Sie macht Stärken, Lernstände und Unterstützungsbedarfe sichtbar und bildet die Grundlage für passende nächste Schritte.
Lernwege, Arbeitsergebnisse und regelmäßige Screenings geben einen breiten Überblick über die Entwicklung in Lesen, Rechtschreiben und Mathematik.
Wenn ein Kind weitere Unterstützung benötigt, ergänzen fachbezogene und digitale Diagnoseverfahren unsere Beobachtungen.
Die Ergebnisse führen zu differenzierten Aufgaben, Förderung im Unterricht oder in Kleingruppen und – wenn nötig – zu weiterer fachlicher Beratung.
In Förder- und Entwicklungskonferenzen verbinden wir Testergebnisse mit Unterrichtsbeobachtungen sowie dem Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten. In Schülersprechstunden und Elterngesprächen werden Fortschritte, Herausforderungen und nächste Ziele gemeinsam besprochen.
Der Jahresplan ordnet die vorgesehenen Verfahren und Gespräche über das Schuljahr. So werden Entwicklungen nicht punktuell, sondern kontinuierlich betrachtet.
Die ausführlichen Unterlagen mit Erläuterungen zu Durchführung, Auswertung und Förderung geben wir aus fachlichen und datenschutzbezogenen Gründen nur auf Anfrage weiter.
Diagnostik-Unterlagen anfragenJedes Kind erhält ein Leih-iPad. LearningView, Book Creator und weitere Programme unterstützen individuelle Lernwege, dokumentieren Lernprozesse und eröffnen kreative Ausdrucksformen. Digitale Medien ersetzen keine Pädagogik: Kinder lernen, sie verantwortungsvoll, selbstständig und sinnvoll zu nutzen.
Differenzierte Aufgaben werden durch Sprachförderung, LRS- und Dyskalkulieangebote sowie Erweiterungskurse ergänzt.
Schwimmen ab Klasse 1, Psychomotorik, Sportförderung, Fußball, Fahrradtraining und Sport-AGs schaffen vielfältige Bewegungsanlässe.