Bericht zur Weiterentwicklung

FGZ 2.0:
Aus Befragungen wird ein Projektplan

Das Familiengrundschulzentrum Sonnenstraße wurde wissenschaftlich begleitet, befragt und gemeinsam mit Kindern, Eltern, Team und Partnern weitergedacht. Aus den Ergebnissen entstand die Projektgruppe FGZ 2.0.

Warum FGZ 2.0?

Wir entwickeln weiter, was gewachsen ist.

Das FGZ Sonnenstraße ist in den vergangenen Jahren zu einem Ort geworden, an dem Kinder, Eltern, Schule, Ganztag und Stadtteil zusammenkommen. Damit diese Arbeit verlässlich bleibt und noch genauer zu den Lebenslagen der Familien passt, haben wir unterschiedliche Perspektiven ausgewertet: Elternbefragung, Interviews, Gespräche mit schulischen und außerschulischen Akteurinnen und Akteuren, Sozialraumanalyse und Sozialraumerkundung mit Kindern.

Die Ergebnisse zeigen: Vertrauen, niedrigschwellige Begegnung und Beteiligung sind bereits stark. Gleichzeitig braucht gute Zusammenarbeit feste Strukturen, transparente Informationen, flexible Angebote und eine noch engere Vernetzung im Sozialraum.

Was wir gelernt haben

Die wichtigsten Ergebnisse

Eltern

Vertrauen ist gewachsen

Eltern beschreiben Schule und FGZ überwiegend als Orte, an denen sie sich willkommen, gesehen und ernst genommen fühlen. Besonders wichtig sind offene Ansprechpersonen, alltägliche Begegnungsorte und eine freundliche Atmosphäre.

Angebote

Vieles ist bekannt und wird geschätzt

Eltern-Kind-Angebote, kreative Formate, Bewegung, Kochen, Beratung und niedrigschwellige Treffpunkte werden positiv wahrgenommen. Wenn Angebote nicht genutzt werden, liegt das häufig an Arbeitszeiten, Betreuung oder Familienalltag.

Kinder

Schule und Stadtteil gehören zusammen

Die Kinder haben ihre Lieblingsorte, Unsicherheitsorte und Veränderungswünsche in Schule und Quartier sichtbar gemacht. Besonders deutlich wurde: Pausenorte, Rückzugsorte, Gestaltung und Wege im Stadtteil sind für Kinder bedeutsam.

Sozialraum

Kooperation macht Schule stärker

Die Auswertung bestätigt, dass Schule nicht allein handeln kann. Kitas, Vereine, Beratungsstellen, Jugendhilfe, Kultur- und Sportpartner sind wichtige Bausteine, damit Familien früh, verständlich und passend unterstützt werden.

Projektgruppe FGZ 2.0

Vier Arbeitsfelder für die Weiterarbeit

Aus Workshop, Befragungen und Projektplanung wurde ein gemeinsamer Arbeitsplan entwickelt. Er unterscheidet zwischen kurzfristigen Schritten, mittelfristiger Umsetzung und langfristigen Zielen.

Zusammenarbeit mit Eltern

Eltern aktiver ansprechen, Sprechstunden transparenter machen, Elterncafé und Feste weiterentwickeln, Hausbesuche für neue Familien erproben und langfristig Elternlotsen sowie gemeinsame Zukunftswerkstätten aufbauen.

Schulklima und Sicherheit

Gespräche angenehm und zugewandt gestalten, soziale Ziele stärker im Alltag verankern, Notinseln und Verkehrssicherheit in den Blick nehmen und Schule langfristig als sicheren Lebensort für alle Beteiligten stärken.

Partizipation

Kinder regelmäßig befragen, bestehende Kindergruppen aus Workshops nutzen, Schulversammlungen und Raumgestaltungsprojekte aufbauen und daraus eine verlässliche Beteiligungskultur entwickeln.

Vernetzung im Sozialraum

Den Bauwagen nachmittags öffnen, Aktionen im Stadtteil sichtbarer machen, Sportvereine und Stadtteilmütter einbinden, Kooperationstreffen regelmäßig planen und die Zusammenarbeit mit Kitas intensivieren.

Unser nächster Schritt

Aus Daten werden konkrete Vorhaben.

FGZ 2.0 bedeutet für uns: Wir sichern, was wirkt, und entwickeln weiter, wo Familien, Kinder und der Sozialraum neue Antworten brauchen. Die Projektgruppe arbeitet daran, die Ergebnisse in verständliche Informationen, verlässliche Beteiligungsformate, niedrigschwellige Angebote und tragfähige Kooperationen zu übersetzen.

So bleibt das FGZ Sonnenstraße ein Ort, an dem Kinder gut lernen, Eltern Orientierung finden und Schule mit dem Stadtteil zusammen Verantwortung übernimmt.

Unser Ziel

Schule soll für Familien ein zugänglicher Ort sein: offen, mehrsprachig, zugewandt, gut vernetzt und nah an den Fragen des Alltags.

Schule als Lebensort - nicht nur als Bildungsort.
Transparenz

Worauf der Bericht beruht

Der Bericht fasst interne Auswertungen und Materialien zur Entwicklung des FGZ Sonnenstraße zusammen: quantitative Elternbefragung, qualitative Elterninterviews, Konzeptentwicklungsworkshop, Sozialraumanalyse, Sozialraumerkundung mit Kindern sowie die daraus entstandene Ziel- und Projektplanung der Projektgruppe FGZ 2.0.

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